Assistenzhunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz- Fragen und Antworten

Assistenzhunde - für wen lassen wir ausbilden  ?

Assistenzhunde  werden für Erwachsene und Kinder  mit motorisch-statischen Beeinträchtigungen ausgebildet. Sie sollen dabei helfen, den Alltag durch mehr Bewegungsfreiheit und Selbstständigkeit zu meistern.

Welche Voraussetzungen müssen Sie erfüllen um sich für einen Assistenzhund in Deutschland zu bewerben?

  • Die Bewerber für einen Assistenzhund haben eine motorisch-statische Beeinträchtigung.
  • Der Bewerber für einen Assistenzhund sollte über eine positive Einstellung zu Hunden verfügen.
  • Umfeld und Lebensumstände müssen es erlauben einen Hund zu halten.
  • Die Verantwortung für einen Assistenzhund alleine zu übernehmen. Bei Kindern eben die Eltern.

 

Wie komme ich zu einem Assistenzhund?

Bewerber für einen Assistenzhund kontaktieren uns über Telefon  oder Kontaktformular. Wir werden Ihnen dann unseren  Anamnesebogen zukommen lassen, den Sie bitte ausgefüllt an uns zurücksenden. Wir vereinbaren dann einen Termin bei uns im Hause. Assistenzhunde – Bewerber  werden  daraufhin zu einem zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Dort lernen wir uns kennen. Sollte von beiden Seiten alles Stimmen, erfolgt der nächste Schritt. Wir arbeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 

Assistenzhunde- Welche Rechte haben Sie ?

Vom Gesetzgeber her hat ein Assistenzhund  in Deutschland leider immer

noch keine  Rechte. Die Gesetzgebung in Österreich und in der Schweiz sind hingegen freundlicher gestaltet.

Der einzige anerkannte Assistenzhund in Deutschland ist zurzeit nur der Blindenführhund. Alle anderen Assistenzhunde befinden sich momentan noch in einer rechtlichen Grauzone. Der Status der Assistenzhunde wurde in den letzten Jahren aber dahingehend gestärkt, das in den Satzungen der Kommunen oft der Assistenzhund, dem Blindenführhund gleichgestellt wurde, vorausgesetzt er wurde von einem Gemeinnützigen Verein ausgebildet und zertifiziert. Gleiches gilt für die Hundesteuerbefreiung.

 

Der Gesetzgeber erlaubt den Zutritt, z.B. in Lebensmittelgeschäfte zwar aber letztendlich gilt das jeweilige Hausrecht. Dies gilt übrigens auch für Blindenführhunde.

 

Wieviel kostet die Assistenzhundeausbildung und wie erfolgt die Finanzierung und der Kauf?

Weder die Krankenkasse noch andere Institution übernehmen  die Kosten der Assistenzhundeausbildung.  Das heißt, dass die Kosten in Höhe von ca. 25.000,-  vom Bewerber  zu tragen sind.

Das aber muss Ihnen keine Angst machen. Klienten die diese Summe nicht tragen können, werden von uns unterstützt. 20 Jahre Erfahrung beim Sponsoring und Fundraising unterschiedlichster Projekte sprechen für sich. Herzenswünsche erfüllen. Wir helfen Ihnen bei der Finanzierung der Assistenzhunde

Was kann mein Assistenzhund?

  • Das Öffnen von Türen und Schubladen
  • Das Aufheben und Bringen von Gegenständen auf dem Boden
  • Das Heranbringen des klingelnden Telefons
  • Das Herausziehen der Wäsche aus der Waschmaschine
  • Das Ziehen des Wäschekorbes
  • Hilfe beim An- und Ausziehen
  • Das Bedienen von (Licht)Schaltern oder Notrufknöpfen

 

Assistenzhunde-Ausbildung in Deutschland- wie lange dauert sie ?

Die gesamte Ausbildung  geht über knapp 2 Jahre. Bitte lesen Sie hier.

 

Assistenzhunde - Warum kastriert?

Grundsätzlich sind kastrierte Hunde leichter zu führen. Die Läufigkeit bei den Weibchen und das Konkurrenzverhalten unter unkastrierten Rüden könnten sich negativ auf die Arbeit des Assistenzhundes auswirken.

 

Assistenzhunde-Teams - Wo findet die Zusammenschulung  statt?

Die  Zusammenschulung findet grundsätzlich am Wohnort des Assistenzhundehalters mit dem jeweiligen Assistenzhundetrainer statt.

 

Assistenzhund im Alter-Was geschieht mit dem Assistenzhund, wenn er zu alt zum Arbeiten ist?

Assistenzhunde, die aus Altersgründen nicht mehr arbeiten können, gehen wie wir Menschen in Rente. Er bleibt beim Assistenzhundehalter. Arbeitet jedoch nicht mehr als Assistenzhund.